<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997</id><updated>2011-10-07T13:35:35.816+02:00</updated><title type='text'>Chrisblog</title><subtitle type='html'>Die Kulisse des Lebens...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-8392985113924493053</id><published>2011-10-07T13:35:00.002+02:00</published><updated>2011-10-07T13:35:36.238+02:00</updated><title type='text'>Memento mori</title><content type='html'>&lt;i&gt;"Mich zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, war für mich das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, all diese großen Entscheidungen im Leben zu treffen. Denn fast alles – alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die ganze Angst vor dem Versagen und der Scham – diese Dinge fallen einfach weg angesichts des Todes und lassen nur übrig, was wirklich wichtig ist. Sich zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben man hätte etwas zu verlieren. Du bist vollkommen nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinen Herzen zu folgen."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inspirierende Worte des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs. Habe ich schon mal irgendwo gelesen. Ach ja! Psalm 90,12: &lt;span class="verseNumber"&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;"Lehre uns &lt;span class="highlight"&gt;bedenken&lt;/span&gt;, dass wir &lt;span class="highlight"&gt;sterben&lt;/span&gt; müssen, auf dass wir klug werden."&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;Es gibt dann aber doch einen Unterschied zwischen Jobs und der Bibel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jobs:&lt;i&gt; "Und das ist so, wie es sein sollte, denn der Tod ist höchstwahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens. Er ist der Vertreter des Lebens für die Veränderung. Er räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue. Gerade jetzt seid das Neue ihr, aber eines Tages, nicht sehr viel später, werdet ihr langsam zum Alten gehören und weggeräumt werden. Tut mir Leid, dass ich so dramatisch bin. Aber es ist die Wahrheit."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Korinther 15,26:&lt;i&gt; "Der letzte &lt;span class="highlight"&gt;Feind&lt;/span&gt;, der vernichtet wird, ist der &lt;span class="highlight"&gt;Tod&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;."&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde den Gedanken, dass der Tod ein notwendiger Segen ist einerseits ansprechend. Denn alles ist im Fluss. Ewigkeit dagegen scheint aus menschlicher Perspektive fast erdrückend, statisch. Nichts kann so gut sein, dass es sich nie abnutzt. Auch nicht der Erfolg von Apple. Es braucht immer wieder Erneuerung. Aber wer sagt, dass es die nicht auch "im Himmel" gibt? Die Bibel beschreibt die Ewigkeit nicht - vermutlich weil sie unbeschreiblich ist.&amp;nbsp; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-8392985113924493053?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/8392985113924493053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=8392985113924493053' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8392985113924493053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8392985113924493053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/10/memento-mori.html' title='Memento mori'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-5682008147032265254</id><published>2011-09-19T22:14:00.002+02:00</published><updated>2011-09-19T22:28:03.681+02:00</updated><title type='text'>Der Schwarm</title><content type='html'>Morgens verlasse ich das Haus. Ich schwinge mich auf mein Fahrrad und biege in die nächste Strasse ein. Alles ist ruhig. Ich bin fast allein. Es geht weiter bis zur Ampel. Sie steht auf Rot. Ich habe Zeit mich umzusehen und bemerke die ersten Anzeichen. Menschen überqueren zielstrebig den Zebrastreifen. Einige Autos kommen zum Stehen. Alle ohne Beifahrer. Weitere Radfahrer gesellen sich zu mir.&lt;br /&gt;Wir warten. Die Ampel wird endlich grün. Wir setzen uns in Bewegung. Nach rechts auf die Hauptstrasse. Eine Strassenbahn überholt. Die Insassen blicken schweigend nach draussen. Wir passieren eine Bushaltestelle. Müde Augen fixieren den Asphalt. &lt;br /&gt;Einige versuchen die Flucht, aber das macht nichts. An der nächsten Kreuzung sind wir wieder beisammen. Immer mehr werden wir. Fahren, warten, fahren, warten, fahren, warten... Wir haben den gleichen Pulsschlag. Wir haben die gleichen Wünsche. Das Tram ist wieder in Sicht. Es kann uns nicht entkommen. Wir sind schneller.&lt;br /&gt;Wir stellen unsere Räder ab. Nun geht es zu Fuss weiter. Aber das macht nichts, denn wir werden mehr und mehr. Eine riesige Menge sind wir. Unaufhaltsam zu unserem Ziel. Der Eingang zum Bahnhof ist schmal, aber jeder weiss wie es geht. Wir funktionieren und ergiessen uns in die Halle. &lt;br /&gt;Gut geölte Griffe schnappen sich Gratiszeitungen. Einige warten auf Kaffee aber wir stocken nicht. Reibungslos gleiten wir die Rolltreppe hinunter. Einige gehen voraus aber keiner bleibt zurück.&lt;br /&gt;Wir brauchen keine Worte. Wir brauchen keine Blicke. Der Zug hat genug Plätze. Wir haben unsere Zeitungen. Das Signal ertönt und wir lesen. Einige sind früher fertig aber das macht nichts. Sie stören nicht, sie dösen.&lt;br /&gt;Wir greifen in die Tasche. Ohne zu Zögern finden wir das Billet und halten es hoch. Der Schaffner braucht nicht lange. Das Signal ertönt und wir sind geduldig beim Ausstieg. Einige haben es eilig aber wir lassen sie vor.&lt;br /&gt;Wir fliessen durch den Ausgang und versickern in den verzweigten Strassen.&lt;br /&gt;Ich habe Zeit mich umzusehen und bin fast allein.&amp;nbsp; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-5682008147032265254?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/5682008147032265254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=5682008147032265254' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5682008147032265254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5682008147032265254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/09/der-schwarm.html' title='Der Schwarm'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-8977684594321747919</id><published>2011-09-12T22:47:00.002+02:00</published><updated>2011-09-12T22:58:33.081+02:00</updated><title type='text'>Die dritte Person</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;Manchmal rede ich mit mir selbst. Meistens passiert das dannwenn ich mich aufrege. Dann murmelt sich etwas den Weg ins Freie. Es musseinfach raus, wie durch ein Ventil. Natürlich rede ich auch mit meinenMitmenschen, möglichst nicht nur dann wenn ich mich aufrege. Allgemein bin ichaber nicht so der grosse Redner. Smalltalk finde ich ziemlich anstrengend undgerne fliehe ich, bevor es soweit kommt. Trotzdem ist Kommunikation sounerlässlich wie die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken. Gab es nicht maldiesen grausamen Versuch im Mittelalter, wo Babys ohne menschliches Zuredenaufwachsen sollten? Sind sie nicht allesamt gestorben?&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wie sieht es mit der vertikalen Kommunikation aus? Unteranderem auch Gebet genannt. Es fällt auf, dass sich diese Art desMitteilungsbedürfnisses &amp;nbsp;auf einzelneprägnante Punkte im Leben beschränkt. Aber dann meist umso dringlicher. Jetzt,wo 9/11 wieder ins Bewusstsein rückt, muss ich an ein kurzes Amateurvideo denken:ein Ladenbesitzer filmt aus seinem Schaufenster auf die Strasse. Auf einmalziehen Staubwolken auf. Sie werden rasch dichter, dunkler, schwärzer bis esstockfinstere Nacht ist. Aus dem Off hört man ein zitterndes: „though I walkthrough&amp;nbsp; the valley of the shadow…“&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5eaunIGmSso/Tm5vyB9eb4I/AAAAAAAAAHA/1ZaKhVjCMS8/s1600/wtc40.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-5eaunIGmSso/Tm5vyB9eb4I/AAAAAAAAAHA/1ZaKhVjCMS8/s200/wtc40.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Solange die Sonne scheint und kein Wölkchen den Himmel trübtist die Leitung nach oben selten belegt. Gerne redet man über Gott - mitihm nur in Ausnahmesituationen. Er ist höchstens als dritte Person akzeptiert, aber nicht alsGesprächspartner. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vielleicht scheint es darum oft so, als ob sich sein Ableben ausMangel an menschlicher Zuwendung schon lange ereignet hätte. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-8977684594321747919?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/8977684594321747919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=8977684594321747919' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8977684594321747919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8977684594321747919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/09/die-dritte-person.html' title='Die dritte Person'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-5eaunIGmSso/Tm5vyB9eb4I/AAAAAAAAAHA/1ZaKhVjCMS8/s72-c/wtc40.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-6345204774440102826</id><published>2011-08-30T21:10:00.008+02:00</published><updated>2011-08-30T22:02:45.939+02:00</updated><title type='text'>Weisst du wieviel Sternlein stehen?</title><content type='html'>Natürlich nicht, es sind Unzählige!&lt;br /&gt;Weisst du wieviel Wolken ziehen?&lt;br /&gt;Woher sollte ich das wissen?&lt;br /&gt;Wieviel Haare zählt dein Haupt?&lt;br /&gt;Frag meinen Friseur, aber der kanns dir auch nicht sagen;)&lt;br /&gt;Wieviel Jahre bleiben dir? &lt;br /&gt;Was für eine Frage - keine Ahnung. &lt;br /&gt;Warum bist du auf der Welt?&lt;br /&gt;Die Millionen-Dollar-Frage, wenn ich das wüsste...&lt;br /&gt;Wer hat dich hierher gestellt?&lt;br /&gt;Vermutlich niemand, ich bin ent-standen. &lt;br /&gt;Woher kommst du, wohin gehst du?&lt;br /&gt;Wusste es nie und werde es auch nie wissen.&lt;br /&gt;Weisst du wer du wirklich bist?&lt;br /&gt;Kommt ganz auf die Situation an.&lt;br /&gt;Warum schaffst du denn soviel?&lt;br /&gt;Man muss ja von irgendwas leben.&lt;br /&gt;Was ist wenn du einmal gehst? &lt;br /&gt;Das Nichts - kannt du jetzt mal aufhören damit?&lt;br /&gt;Sind das keine leichten Fragen?&lt;br /&gt;Nein, du wirst sehen, je älter du wirst, desto leichter deine Fragen.&lt;br /&gt;Geh jetzt &lt;a href="http://youtu.be/Y4nBqL64uyc"&gt;schlafen&lt;/a&gt;... &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-6345204774440102826?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/6345204774440102826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=6345204774440102826' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/6345204774440102826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/6345204774440102826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/08/weisst-du-wieviel-sternlein-stehen.html' title='Weisst du wieviel Sternlein stehen?'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-5899920715641578994</id><published>2011-08-15T07:25:00.009+02:00</published><updated>2011-08-15T17:34:18.001+02:00</updated><title type='text'>Die Frage aller Fragen</title><content type='html'>Gestern habe ich bei Youtube eine Debatte zwischen Richard Dawkins und John Lennox angeschaut. &lt;br /&gt;Es dauerte nicht allzu lange, da kamen die beiden an den Punkt, wo eine Diskussion zwischen Glaube und Atheismus wohl immer irgendwie hinsteuert - und wo sie auch zuende ist. Im Falle Lennox vs. Dawkins bekam das Gespräch hier einen Touch von Kindergarten. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;Die Frage war: Was ist leichter zu erklären? Ein ungeschaffener Gott oder eine ungeschaffene Welt?&lt;br /&gt;Dawkins hielt sich selbstredend an Letzteres und versuchte zu argumentieren, dass die Welt ja sozusagen mal klein angefangen habe (mit dem Urknall), während Gott immer schon recht gross gewesen sein müsse. Darum sei es für ihn einfacher an ein Zufallsprodukt Universum zu glauben. Ein kläglicher Versuch. Als ob das ein quantitatives Problem wäre.&lt;br /&gt;To be or not to be? - &lt;i&gt;Thats&lt;/i&gt; the Question.&lt;br /&gt;Wie so oft hats der Volksmund schon lange raus: Von nichts kommt nichts. Darum ist natürlich beides gleich jenseits allen Verstehens.&lt;br /&gt;Die richtige Fragestellung wäre doch vielmehr: mit was kann ich besser leben? Mit einem unerklärlichen Gott oder mit einer unerklärlichen Welt?&lt;br /&gt;Für mich ist die Sache klar: die Welt in der ich mich bewege, die ich täglich wahrnehme, die mich &lt;i&gt;unmittelbar&lt;/i&gt; betrifft, in der ich mich freue und an der ich leide - die bedarf aus meiner menschlichen Sicht einer tieferen Sinngebung. Gott ist einfach da, er ist der er immer war und der er immer sein wird.&lt;br /&gt;Damit habe ich eigentlich gar kein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-5899920715641578994?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/5899920715641578994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=5899920715641578994' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5899920715641578994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5899920715641578994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/08/die-frage-aller-fragen.html' title='Die Frage aller Fragen'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-5892122922293571224</id><published>2011-08-02T23:28:00.003+02:00</published><updated>2011-08-03T00:33:23.349+02:00</updated><title type='text'>Auge um Auge...</title><content type='html'>... im wahrsten Sinne des Wortes. Die Iranerin &lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,777955,00.html"&gt;Amene Bahrami&lt;/a&gt; verzichtet auf Vergeltung. Ein Mann machte ihr 2004 einen Heiratsantrag. Sie lehnte ab. Daraufhin rächte sich dieser und schüttete ihr Säure ins Gesicht. Seitdem ist sie entstellt - blind.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bei uns wäre der Mann eingesperrt worden. Er hätte seine Strafe abgesessen, wäre evtl. wegen guter Führung vorzeitig entlassen worden. Hätte sein altes Leben wieder aufgenommen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nicht so im Iran. In deren "mittelalterlichen Rechtssystem" darf Amene Gleiches mit Gleichem vergelten. Aber in letzter Sekunde entscheidet sie sich dagegen. Sie ätzt ihrem Peiniger das Augenlicht &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; ebenfalls weg.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Mann fällt auf die Knie, dankt ihr für seine zweite Chance - und macht ihr einen Heiratsantrag. Letzteres zeugt wohl von grossem Unverständnis um nicht zu sagen von Dummheit. Aber ich glaube nicht, dass er das so schnell vergessen wird. Die Dankbarkeit war echt. Soviel ist klar.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;A life changed? Vielleicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich spreche mich sicher nicht für islamisches Recht aus - aber: durch diesen Kontext hat die Begnadigung etwas unglaublich Kraftvolles an sich. Etwas, dass so bei uns nicht möglich ist. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Frau Bahrami sagte: "&lt;/span&gt;Ich wollte mit meiner Entscheidung den Leuten eine Hoffnung geben. Wenn  jemand die Macht hat und dennoch verzeiht, ist das doch sehr hoch  einzuschätzen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-5892122922293571224?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/5892122922293571224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=5892122922293571224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5892122922293571224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/5892122922293571224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/08/auge-um-auge.html' title='Auge um Auge...'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-8635520937584489427</id><published>2011-07-24T18:53:00.001+02:00</published><updated>2011-07-24T19:33:24.364+02:00</updated><title type='text'>Unfassbar tragisch</title><content type='html'>Wer ist Anders Breivik? Die ganze Welt versucht das nun herauszufinden. Wie muss ein Mensch sein, der 1 1/2 Stunden lang Jagd auf junge Menschen macht und kaltblütig erschiesst?&amp;nbsp; Die Beantwortung dieser Frage soll helfen, dass so eine Katastrophe künftig verhindert werden kann.&lt;br /&gt;Es geht darum gewisse Kategorien einzuführen, die es erlauben potentielle Gefahren frühzeitig zu erkennen.&lt;br /&gt;Welches Verhalten, welche Charaktereigenschaften, welches Gedankengut führen zu solch einer Tat? Entdecke ich Verdächtiges in meinem Umfeld?&lt;br /&gt;Eine verständliche Reaktion - und genau das, was die Täter erreichen wollen. Misstrauen, Kontrolle, Überwachung. Eine Gesellschaft ist erschüttert. &lt;br /&gt;Unfassbar auch zu beobachten, wie die Medien es immer wieder schaffen den Täter in das Zentrum des Interesses zu rücken. Das Böse ist eben schrecklich faszinierend. Es wird seine Aufmerksamkeit bekommen - soviel steht fest. Hat es am Ende gewonnen?&lt;br /&gt;Fast hat man den Eindruck.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-8635520937584489427?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/8635520937584489427/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=8635520937584489427' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8635520937584489427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8635520937584489427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2011/07/unfassbar-tragisch.html' title='Unfassbar tragisch'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-2629972617854719556</id><published>2009-12-18T09:36:00.002+01:00</published><updated>2010-12-16T17:49:30.344+01:00</updated><title type='text'>Das Anti-Event</title><content type='html'>Im 21. Jahrhundert wird Weihnachten per Volksentscheid abgeschafft. Es ist einfach überflüssig, ein Relikt aus der Zeit, als es noch religiöse Menschen gab. Entsetzt über diese Aussicht, reist eine kleine Gruppe von Leuten per Zeitmaschine in die Vergangenheit zur Geburt Jesu, um diese ein bisschen aufzupeppen. Sie wollen ein richtiges Ereignis daraus machen, so gross, dass es auch im „Event-Zeitalter“ noch was zu melden hat. &lt;br /&gt;So ähnlich die Handlung eines Musicals des ICF Zürich. &lt;br /&gt;Eigentlich ist Weihnachten das absolute Anti-Event. Wenn man bedenkt, dass es sich um die Geburt von Gottes Sohn persönlich handelt, hätte es eigentlich belangloser nicht ablaufen können.&lt;br /&gt;Das wäre doch mal ein Anlass gewesen, wo Gott mal so richtig hätte auftragen können. Also dick auftragen. Aber statt zu klotzen hat er nur gekleckert mit dem Resultat, dass es keiner mitbekommen hat. Nur die Mutter, Josef, ein paar Hirten und drei Magier waren informiert. Stell dir vor der Messias wird geboren und keiner geht hin! Das Ganze noch dazu in einem Setting, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. &lt;br /&gt;Ursprünglich ist Weihnachten eine totale No-Show. PR-technisch ein einziges Desaster. &lt;br /&gt;Es ist der Gegenentwurf zu allem, was um Aufmerksamkeit buhlt. Es sucht das Rampenlicht nicht, obwohl nichts Geringeres geschieht als die Menschwerdung Gottes. &lt;br /&gt;Damit stellt es gängige Vorstellungen auf den Kopf von dem, was angeblich so wichtig ist und dem, was man getrost verpassen kann. &lt;br /&gt;Weihnachten drängt sich nicht auf. Man muss irgendwie aktiv werden, damit Weihnachten wird. Man muss sich auf den Weg machen um es zu finden. Die Hirten haben sich aufgemacht, die Weisen, ja sogar Maria und Josef waren auf dem Weg, als Weihnachten wurde. Wenn man sich nicht bewusst darauf einlässt, geht es im dem ganzen Trubel schnell völlig verloren.&lt;br /&gt;Irgendwie ist Gott genau so. Ich weiss nicht warum, aber auch er will sich immerfort neu finden lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-2629972617854719556?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/2629972617854719556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=2629972617854719556' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/2629972617854719556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/2629972617854719556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/12/das-anti-event.html' title='Das Anti-Event'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-7709380544803411365</id><published>2009-12-11T15:24:00.003+01:00</published><updated>2010-12-16T17:52:30.586+01:00</updated><title type='text'>Weihnachten in Basel</title><content type='html'>&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1tLKZ5DZI04&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/1tLKZ5DZI04&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-7709380544803411365?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/7709380544803411365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=7709380544803411365' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/7709380544803411365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/7709380544803411365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/12/weihnachten-in-basel.html' title='Weihnachten in Basel'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-4109206559822672938</id><published>2009-10-20T11:20:00.006+02:00</published><updated>2010-12-16T17:46:58.453+01:00</updated><title type='text'>Leben aus der Stille</title><content type='html'>Ja, man darf ein Genie nicht bei der Arbeit stören. Ein Besucher wagte es trotzdem, den Jazzpianisten Keith Jarrett am Ende seines Konzertes letzten Freitag in Zürich zu fotografieren. Dies veranlasste den Maestro dann dazu, nicht nur den Sünder selbst zu massregeln, sondern gleich die ganze "Generation Handy". Nicht die flüchtige Kommunikation der Informationstechnologie, sondern bloss Konzentration und Versenkung würden schliesslich Frieden bringen. &lt;br /&gt;Eins ist sicher: wir leben in einem Medienzeitalter und diese Medienwelt kreist in immer schnelleren Bahnen. In den letzten 60 Tagen wurde angeblich mehr Videoinhalt bei Youtube hochgeladen als die amerikanischen TV-Sender ABC, NBC und CBS zusammen seit ihrem Sendestart 1948 bisher gesendet haben. Jedes Jahr wird eine Million neuer Bücher veröffentlicht. Ablenkung und Zerstreuung - unser Lebensinhalt. &lt;br /&gt;Was ist mit Konzentration und Versenkung?&lt;br /&gt;Gestern habe ich es mal wieder geschafft mich abends zwei Stunden hinzusetzen und  mich zu versenken. In Gebet, lesen der Bibel - in Stille. &lt;br /&gt;Wobei Stille etwas zuviel gesagt ist. Im Kopf dreht sich die Spule weiter. Der Informationshurrikan denkt nicht daran einfach abzuschalten. Jetzt kommen auf einmal auch noch die ganzen Sachen an die Oberfläche, die ich sonst durch Ablenkung und Zertreuung erfolgreich unter der Decke halten konnte. &lt;br /&gt;Das ist sehr mühsam. Wie soll Gott in dem ganzen Wust zu mir reden können? Der heilige Geist ist meiner Erfahrung nach nicht jemand der sich aufdrängt, der versucht zu übertönen. &lt;br /&gt;Wenn ich ihn hören will, muss alles andere runterfahren. Das war gestern nicht so. Das Echo des Alltags in meinem Kopf wirkte zwei Stunden nach.&lt;br /&gt;Mein Blick ging immer wieder raus auf die Häuser gegenüber. Laufende Fernseher hinter fast jedem Fenster. Es wäre leicht jetzt einfach die Dauerberieselung fortzusetzen.&lt;br /&gt;Hinterher ist merke ich trotz der ernüchternden Erfahrung, dass sich Erholung und Zufriedenheit einstellt. &lt;br /&gt;Nächstes Jahr ist das Jahr der Stille, ich nehme mir vor es nicht bei der Überschrift zu belassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-4109206559822672938?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/4109206559822672938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=4109206559822672938' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/4109206559822672938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/4109206559822672938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/10/leben-aus-der-stille.html' title='Leben aus der Stille'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-875319499479811760</id><published>2009-08-10T13:13:00.006+02:00</published><updated>2010-08-31T17:51:38.042+02:00</updated><title type='text'>Der Brötchen-Optimierer</title><content type='html'>Letztens war ich mal wieder mit dem Zug unterwegs und wie das so ist, beim Umsteigen hat man ein bisschen Aufenthalt und muss die Zeit irgendwie totschlagen. Als ich also in Augsburg am Bahnsteig stehe, kommt mir plötzlich die Idee, irgendwo ein Sandwich zu kaufen (braucht Zeit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;und&lt;/span&gt; stillt Hunger). Es dauert nicht lange, da entdecke ich ein Subway-Sandwichlokal. Grossartig! Das sind ja Spezialisten! &lt;br /&gt;Vor mir an der Theke ist gerade ein korrekt gekleideter Mit-Dreissiger dabei seine Bestellung abzuschliessen. Als er bezahlen soll gerät er plötzlich ins Stocken, für irgendetwas muss er 30 Cent mehr bezahlen als angenommen. Er beschwehrt sich dass er von dem Aufpreis nicht gewusst hätte und meint er hätte sich nicht für diesen Zusatz an seinem Sandwich entschieden, wenn er gleich darüber informiert worden wäre, dass das Extra kostet. &lt;br /&gt;Ich werfe schonmal vorsichtshalber einen Blick auf meine Uhr und ahne bereits, dass es hier nicht um 08/15 belegte Brötchen geht. &lt;br /&gt;Mir bleibt gerade noch Zeit, zu überlegen, ob ich lieber ein Fleisch- oder ein Käsebaguette will, da bin ich auch schon an der Reihe und die routinierte Bedienung beginnt mit mir ihren Frage-Katalog durchzuarbeiten. &lt;br /&gt;"Was für eine Brotsorte möchten sie?" - "Äh, welche gibt es denn?" - "Italian White, Wheat, Honey Oat oder Parmesan Oregano." - etwas überrumpelt sage ich "Wheat", weil es das einzige ist, was ich in dem Moment mit einer Brotsorte verbinde. &lt;br /&gt;"15 oder 30 cm?" - sie meint wohl die Länge des Brotes, ich hab nicht sooo viel Hunger also 15, hoffe nur sie will jetzt nicht auch noch Umfang und Farbe wissen.&lt;br /&gt;Als nächstes kommen die Fleischvariationen. Neben "Chicken Teriyaki" und "Italian B.M.T" gibt es noch 11 weitere Möglichkeiten. &lt;br /&gt;OGottoGottoGott, was nehm ich nur? Mein Blick schweift wieder zur Uhr, ok ich hab noch ein bisschen Zeit. Meine reichlich triviale Antwort lautet "Ham", da weiss man was man hat!&lt;br /&gt;"Schmelzkäse, Frischkäse oder Bacon?" - ich hab schon Ham, also Schmelzkäse. &lt;br /&gt;"Toasten?" - nein ich will keinen Toast. &lt;br /&gt;"Welche Gemüse?" - sie deutet auf etwa 8 verschiedene Behälter mit Gemüse. Ok, das kenn ich vom Dönerstand - "alles ausser Zwiebeln" sage ich und bin stolz auf meine schnelle und bestimmte Entscheidung. &lt;br /&gt;Es dauert seine Zeit, bis sie alle 7 Sachen draufgepackt hat und so langsam werde ich doch etwas unruhig. &lt;br /&gt;"Noch Reibekäse drüber?" - meine Güte, warum kommt sie jetzt nochmal mit Käse? Das hatten wir doch schon abgehakt. - "Nein, danke!" entfährt es mir.&lt;br /&gt;Nun zu den Saucen - beim Döner gibts höchstens 3 hier sind es mindestens 7! Das Gefühl von Überforderung und der Angst was zu verpassen macht sich leise breit. Ich weiss nicht was ich will und sag einfach: "Die Weisse da."  &lt;br /&gt;Endlich gehts ans zahlen - noch nicht ganz!&lt;br /&gt;"Das ganze als Menü?" - "Nein"&lt;br /&gt;"Ein Getränk?" - "Nein"&lt;br /&gt;"Ist das alles?" - "Ja!!"&lt;br /&gt;Ich verlasse das Lokal und eile zum Zug, In der Hand haltend (dem Multi-Options und Optimierungs-Wahn sei Dank) mein individuell-feingetuntes Sandwich, das genau zu meinem Persönlichkeitsprofil passt. &lt;br /&gt;Oder etwa nicht? Hätte es nicht noch ein Besseres gegeben? Ist mein ganzes Leben überhaupt so durchdacht wie dieses Brötchen? Könnte ich vielleicht ein Leben führen, das mir noch viel besser entspräche?&lt;br /&gt;Das nächste mal gehe wieder zum Bäcker um die Ecke. Zum Zufriedensein brauche ich nur ein stressfreies Käsebaguette!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-875319499479811760?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/875319499479811760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=875319499479811760' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/875319499479811760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/875319499479811760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/08/der-brotchen-optimierer.html' title='Der Brötchen-Optimierer'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-263365333822522833</id><published>2009-07-20T18:22:00.011+02:00</published><updated>2010-12-16T17:50:52.323+01:00</updated><title type='text'>Vom Aufgang der Erde</title><content type='html'>&lt;i&gt;„Sie erinnerte uns an einen in der Schwärze des Weltraums aufgehängten  Christbaumschmuck… &lt;br /&gt;Dieses schöne, warme lebende Objekt sah so zerbrechlich, so zart aus, als ob es zerkrümeln würde, wenn man es mit dem Finger anstiesse. Ein solcher Anblick muss einen Menschen einfach verändern, muss bewirken, dass er die göttliche Schöpfung und die Liebe Gottes dankbar anerkennt.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wsNLBcpnvck/SmbOhuR736I/AAAAAAAAAFI/Ta8wsBaKVQI/s1600-h/Earthrise.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361199485185417122" src="http://2.bp.blogspot.com/_wsNLBcpnvck/SmbOhuR736I/AAAAAAAAAFI/Ta8wsBaKVQI/s400/Earthrise.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 130px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 400px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor 40 Jahren betraten die Astronauten von Apollo 11 zum ersten Mal den Mond. Man wollte aufbrechen in die Weiten des Weltraums, Abenteuer erleben, neues Land erobern, unbekannte Welten erforschen. Es sollte ein neues Zeitalter anbrechen. Tatsächlich geändert hat sich seitdem eigentlich nichts. &lt;br /&gt;Ausser dem Leben der beteiligten Astronauten, das nachher nicht mehr das gleiche war wie vorher. Allerdings weniger, weil sie dem Mond so nahe kamen, sondern eher, weil sie sich so weit von der Erde entfernten – und diese plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive betrachten konnten. &lt;br /&gt;Michael Collins hatte die undankbare Aufgabe im Mutterschiff zu warten, bis Neil Armstrong und Buzz Aldrin von der Mondoberfläche zurückkehrten. Während dieser Zeit drehte er, allein in seiner winzigen Blechbüchse, Runde um Runde in der Umlaufbahn dieser riesigen Wüstenkugel.  Das Gefühl von Einsamkeit, das ihn überfiel wenn er sich auf der dunklen Seite befand, kann wohl kein Mensch nachvollziehen. Ich meine, war jemand jemals derart „hinter dem Mond“? Selbst der Funkkontakt riss ab, nichts umgab ihn, als unendliche Schwärze.&lt;br /&gt;Aber nach jeder Runde tauchte sie dann wieder auf - eine kleine, azurblaue Kugel, mit grünen Flecken, umgeben von weissen Wattebäuschchen – die Erde. &lt;br /&gt;Was muss einem bei diesem Anblick durch den Kopf gehen? Wieder gelandet, machte Collins den Vorschlag, bei künftigen Flügen sollten doch ein Dichter, ein Priester und ein Philosoph mit an Bord sein: „then we might get a much better idea of what we saw.“&lt;br /&gt;James B. Irwin von der späteren Apollo 15 Mission gab seine Eindrücke dann mit den Worten vom Anfang dieses Beitrages wieder. Für ihn war die umwerfende Schönheit da draussen ein direkter Hinweis auf den Charakter Gottes. &lt;br /&gt;Was hätte er gesehen, wenn er nicht das Werk eines Schöpfers vor sich gehabt hätte? &lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Eine nirgendwo verankerte und im Ozean des Raumes schiffbrüchig herumschwimmende Boje - ein Strandgut des Universums – eine vereinsamt durch die Schwärze des Raums rollende, irrelevante Kugel.“&lt;/i&gt; (Georg Gerster, Philosoph)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-263365333822522833?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/263365333822522833/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=263365333822522833' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/263365333822522833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/263365333822522833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/07/vom-aufgang-der-erde.html' title='Vom Aufgang der Erde'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wsNLBcpnvck/SmbOhuR736I/AAAAAAAAAFI/Ta8wsBaKVQI/s72-c/Earthrise.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-8901389866401618732</id><published>2009-05-20T14:50:00.004+02:00</published><updated>2011-07-24T18:02:47.492+02:00</updated><title type='text'>Alles ist Beziehung</title><content type='html'>Wenn man die Bibel liest, sitzt einem ja fast automatisch eine bestimmte „Brille“ auf der Nase. Zum Beispiel die „Wissenschaftsbrille“. Durch sie misst man alles am aktuellen Stand der Wissenschaft. &lt;br /&gt;Oder die „Logikbrille“; man versucht die einzelnen Aussagen im eigenen logischen Denksystem unterzubringen. &lt;br /&gt;Es gibt auch verschiedene theologische Brillen. Katholiken, Charismatiker, Lutheraner, Calvinisten, Feministen, Baptisten – alle lesen die Bibel mit bestimmten „Vor-Urteilen“ und man interpretiert automatisch das Gelesene innerhalb des eigenen Rahmens. Das kann man gar nicht total vermeiden. &lt;br /&gt;Wenn einem das bewusst ist, kann man mal versuchen sich beim Lesen extra eine bestimmte Brille aufzusetzen. Ich finde es zur Zeit interessant die Bibel mit der „Beziehungsbrille“ zu lesen. Ich lese alles unter dem Aspekt „Beziehung“. Was sagt die Bibel über die Beziehungen Gott – Mensch, Mensch – anderer Mensch, Mensch zu sich selbst?&lt;br /&gt;Frage: Ist es überraschend, wenn man feststellt, dass die Bibel eigentlich über gar nichts anderes redet? Im Grunde hat alles irgendwie mit einer dieser drei Beziehungsebenen zu tun. Noch dazu sind alle auch miteinander untrennbar verwoben. &lt;br /&gt;Das Übel beginnt mit der tragischen Auflösung des Miteinanders durch den Sündenfall, und der Rest der Bibel beschreibt dann, wie diese Beziehungen wieder hergestellt werden können. &lt;br /&gt;Fast könnte man meinen jedes Wort zuviel, das nicht diesem Zweck dient, wird vermieden. &lt;br /&gt;Was zählt sind nicht Methoden, nicht Programme oder Visionen, sondern Personen. &lt;br /&gt;Erfolg wird definiert über Versöhnung, nicht über das was herausragt, sondern über das was verbindet. &lt;br /&gt;Wer sich um das Gelingen von Beziehung bemüht kann eigentlich im Sinne der Bibel gar nicht falsch laufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-8901389866401618732?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/8901389866401618732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=8901389866401618732' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8901389866401618732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8901389866401618732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/05/alles-ist-beziehung.html' title='Alles ist Beziehung'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-8400913224659254760</id><published>2009-02-17T09:23:00.010+01:00</published><updated>2011-08-07T14:07:20.583+02:00</updated><title type='text'>Es gibt wahrscheinlich keinen Gott</title><content type='html'>"There’s probably no God. Now stop worrying and enjoy your life." Dieser Slogan ist seit einiger Zeit auf Bussen in England zu lesen und nun soll er auch in die Schweiz kommen: "Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Kein Grund zur Sorge – geniess dein Leben." Diese Nachricht hat mich ziemlich beschäftigt, denn der Spruch impliziert einige interessante Aspekte.&lt;br /&gt;Das erste was sofort auffällt ist das Wörtchen "wahrscheinlich". Will uns jemand darüber aufklären, dass es nicht sicher ist, ob es Gott gibt? Warum nicht einfach klar sagen: Es gibt keinen Gott? Jemand der so eine Aktion startet, hat sich doch sicher längst festgelegt. Jon Worth, der in London die Kampagne organisiert, hat sich tatsächlich bewusst gegen Gott entschieden. Trotzdem nennt er &lt;a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;amp;item=3371"&gt;drei Gründe&lt;/a&gt; für das "probably": &lt;br /&gt;1. Die Werberegeln in Grossbritannien. Wer schreibt: "Es gibt keinen Gott", muss das auch beweisen können - das dürfte schwerfallen. &lt;br /&gt;2. Absolute Aussagen treffen nur Fanatiker und Fundamentalisten - so jedenfalls kann man seine Worte interpretieren.&lt;br /&gt;3. Er ist selbst nicht absolut sicher und zitiert den Atheisten Richard Dawkins, der es so formuliert: "es ist fast sicher, dass es Gott nicht gibt". Aber das wäre für einen Werbeslogan einfach zu lang. &lt;br /&gt;Was sagt uns das? Ich denke der Hauptgrund ist: man will sich von religiösen Gruppen abgrenzen, und relativiert darum, denn der Atheismus will ja auf keinen Fall absolutistisch wahrgenommen werden. Mann ist humanistisch, tolerant, weltoffen. &lt;br /&gt;Aber das ist das eigentliche Problem, das ich mit der ganzen Kampagne habe, denn an die relative Aussage über Gott schliessen sich ohne weiteres absolute Konsequenzen an. Müsste es nicht logischerweise heissen: "Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, du kannst also wahrscheinlich dein Leben geniessen."&lt;br /&gt;Das Problem ist halt: ich kann kein relatives Leben führen. Ich kann nicht sagen: von jetzt an geniesse ich wahrscheinlich mein Leben, juhu!. Ich kann nur entweder so leben als gäbe es Gott, oder so als gäbe es ihn nicht. Ich muss eine Entscheidung treffen. Toleranz und Relativismus hin oder her, es bleibt mir gar nichts anderes übrig. Auch ein Atheist hat sich mal entschieden. Jon Worth sagt explizit, dass er persönlich diese Entscheidung gegen Gott einmal getroffen hat, und zwar auf Grund von aufdringlichen christlichen Mitstudenten. Und darum ist der Atheismus letztlich nicht wirklich etwas anderes als eine Religion. Ich fälle eine Entscheidung gegen Gott und er wird mir verschlossen bleiben, oder ich sage ja zu Gott, weil ich glaube, dass er ja zu mir sagt und er wird zu einer Realität in meinem Leben. &lt;br /&gt;Auf einmal stellt sich heraus: Wow, das Leben ist auch mit ihm geniessbar!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-8400913224659254760?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/8400913224659254760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=8400913224659254760' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8400913224659254760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/8400913224659254760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2009/02/es-gibt-wahrscheinlich-keinen-gott.html' title='Es gibt wahrscheinlich keinen Gott'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-2967711668500694848</id><published>2008-07-29T14:45:00.017+02:00</published><updated>2011-07-24T18:03:30.500+02:00</updated><title type='text'>Die Kloster-Connection</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_wsNLBcpnvck/SI8d576h44I/AAAAAAAAACE/UwGSU2ZjX4E/s1600-h/kloster-triefenstein.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228430573573366658" src="http://bp1.blogger.com/_wsNLBcpnvck/SI8d576h44I/AAAAAAAAACE/UwGSU2ZjX4E/s320/kloster-triefenstein.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 136px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 201px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig ein Schritt in neues Land. Letzte Woche bin ich für fünf Tage hinter Klostermauern verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Christusträger-Bruderschaft aus Triefenstein ist mir bekannt, seit sie mir im zarten Alter von fünf Jahren einen ersten geistlichen Impuls für mein Leben gaben. Zu dieser Zeit hielten sie eine Evangelisationswoche in unserer Gemeinde ab und irgendetwas hat mich schon damals beeindruckt. Sicherlich hatte das auch damit zu tun, dass mir der Schlagzeuger ihrer Rockband zum Geburtstag zwei seiner abgenutzten Schläger schenkte. Auf jeden Fall habe ich diese Woche nicht mehr vergessen.&lt;br /&gt;Im Teenageralter war ich noch ein paar mal dort gewesen um beim Umbau des alten Klosters zu helfen und nun, nach vielen Jahren, gab es ein Wiedersehen.&lt;br /&gt;Diesmal war ich aber gekommen um die Stille und das Gebet zu suchen, und nebenbei noch etwas zu lesen.&lt;br /&gt;Ich habe dort v.a. Zeit damit verbracht, mich dem kontemplativen Bibellesen zu widmen. D.h. ich habe einige wenige Verse gelesen und innerlich bewegt. Diese Verse mündeten dann oft in eine Gebetszeit ein und gaben dem Gebet gleichzeitig eine Richtung und einen Rahmen.&lt;br /&gt;Obwohl es für mich überhaupt nicht einfach war mich zu konzentrieren und die Gedanken in alle Richtungen ausschweiften, waren diese Zeiten unglaublich wertvoll.&lt;br /&gt;Ich merke das eigentlich erst jetzt, da ich wieder zu Hause bin. Denn plötzlich ist da ein Hunger nach mehr entstanden. Es ist der Wunsch wieder geweckt worden, mich hinzusetzen und meine Zeit Gott zu widmen - einfach um seiner selbst willen. Es gibt nichts schöneres, nichts, woraus man mehr Kraft und inneren Frieden schöpfen könnte.&lt;br /&gt;Man muss es nur tun.&lt;br /&gt;Auch wenn man sich in dem Moment selbst gar nicht so grossartig fühlt und es auch Disziplin erfordert, die Zeit, die man in die Beziehung zu Gott investiert, wird nicht leer zurück kommen.&lt;br /&gt;Zusätzlich las ich das Buch von Larry Crabb: "Connecting". Und das ist genau worum es geht: um Connection, nämlich die Verbindung zwischen  Mensch und Gott, die wie eine Nabelschnur lebensnotwendig für jeden Christen ist.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.vineyard-bern.ch/index.php?id=4&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;file=261&amp;amp;m=download&amp;amp;uid=180"&gt;Hier auch eine gute Predigt zu dem Thema.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-2967711668500694848?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/2967711668500694848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=2967711668500694848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/2967711668500694848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/2967711668500694848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2008/07/die-kloster-connection.html' title='Die Kloster-Connection'/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_wsNLBcpnvck/SI8d576h44I/AAAAAAAAACE/UwGSU2ZjX4E/s72-c/kloster-triefenstein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2965252073010006997.post-6601294416409092133</id><published>2008-06-23T22:58:00.003+02:00</published><updated>2010-04-29T17:21:50.191+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2965252073010006997-6601294416409092133?l=christobau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://christobau.blogspot.com/feeds/6601294416409092133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2965252073010006997&amp;postID=6601294416409092133' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/6601294416409092133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2965252073010006997/posts/default/6601294416409092133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://christobau.blogspot.com/2008/06/der-mnnliche-affe.html' title=''/><author><name>Christof Bauernfeind</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='33' height='11' src='http://4.bp.blogspot.com/-pZYqgy6Qmf4/TjB0fyRepQI/AAAAAAAAAGc/_Zyv4hm5vCQ/s220/IMG_0004_1klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
